Auszug aus unserem Konzept

  • Die TWG Pasing ist eine anthroposophisch orientierte Einrichtung der stationären Jugendhilfe. Wir orientieren uns am christlichen Menschenbild, an den Grundlagen der Waldorfpädagogik und den menschenkundlichen Grundlagen der Anthroposophie sowie Konzepten der humanistischen Pädagogik und Psychologie.

  • Die TWG Pasing bietet sechs Jugendlichen beiderlei Geschlechts im Alter von 14 bis 21 Jahren Platz.

  • Ausgehend von der individuellen Biografie eines jeden jungen Menschen erarbeiten wir mit ihnen und ggfs deren Eltern gemeinsam einen Weg ins Erwachsenenleben.

  • Die MitarbeiterInnen verstehen sich als WegbegleiterInnen auf dem Entwicklungsweg der jungen Menschen und stellen einen Lern- und Lebensraum zur Gesundung zur Verfügung. So gewährleisten wir eine engmaschige Betreuung und Entwicklungsbegleitung für Jugendliche mit psychischen Auffälligkeiten, sozialen Phobien oder Verhaltensproblemen.

  • Die TWG Pasing bietet ein Lebensmilieu, in dem (Alltags-) Leben gestaltet wird, in dem aber zugleich Raum bleibt, neues Handeln individuell auszuprobieren, sich selbst und andere zu erfahren, auch zu scheitern und neu zu beginnen und so allmählich die Voraussetzungen, Wege und Chancen eines aus persönlicher Freiheit selbst gestalteten Lebens einzuüben.

  • Ein zentraler methodischer Ansatz ist daher das Miteinanderwohnen und Zusammenleben in einer frei gewählten Gemeinschaft mit anderen Jugendlichen und Erwachsenen, die Aufarbeitung der darin gemachten Erfahrungen in Einzel- und Gruppengesprächen mit der Zielrichtung des individuellem Wachstums des jeweiligen Jugendlichen.

  • Die Jugendlichen erleben so zum einen die große Spannung zwischen Freiräumen und der formschaffenden Kraft einer sozialen Gruppe, zum anderen erleben sie dabei aber auch die fordernde, belastende Seite der Freiheit, die Entscheidungen „aus dem Ich“ verlangt und dass die individuelle Kraft zur Verbindlichkeit aus nichts anderem als dem eigenen Willen entsteht.

  • Jedem Jugendlichen werden zwei BezugspädagogInnen an die Seite gestellt, die als besondere Ansprechpartner dem jeweiligen Jugendlichen, den Eltern und Sorge­be­rechtigten, Schulen etc. zur Verfügung stehen.