Die TWG Pasing nimmt bis zu 6 Jugendliche auf, die in ihrer Entwicklung, insbesondere im heimischen Umfeld Schwierigkeiten haben.

Wir leisten präventive Arbeit, Krisenintervention, therapeutische „Entwicklungshilfe“ oder Psychiatrie-Nachsorge.

Zielgruppe

  • Jugendliche unabhängig von Geschlecht oder Herkunft, die die Voraussetzungen der Hilfen zur Erziehung nach § 27 i.V. m. § 34 SGB VIII oder der Eingliederungshilfen i. V. m. § 35a SGB VIII oder §41 SGB VIII erfüllen.

  • Jugendliche mit Verhaltenauffälligkeiten oder -störungen (beispielsweise externalisierte Störungsbilder wie Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen und Störungen des Sozialverhaltens, internalisierte Störungsbilder wie emotionale Störungen, Angst- oder Zwangsstörungen, Störungen mit somatischen Symptomen, Bindungsstörungen oder Persönlichkeitsentwicklungsstörungen)

  • Jugendliche, deren Betreuung, Erziehung und Bildung in ihrer Herkunftsfamilie nicht gewährleistet werden kann, denen eine ambulante, teilstationäre oder stationär heilpädagogische Maßnahme nicht ausreicht, finden bei uns die geeignete Begleitung ins Leben.

  • Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die Unterstützung und Hilfestellung bei der Integration in die deutsche Gesellschaft benötigen, insbesondere in Verbindung mit psychischer Belastung durch Erlebnisse im Heimatland oder auf der Flucht.

  • Insbesondere Jugendliche, denen es in anderen Wohngruppen oft zu „laut“ ist, finden bei uns einen geeigneten Platz.

Aufnahmekriterien

Die/der Jugendliche sollte

  • bereit sein, am Gemeinschaftsleben entsprechend ihrer/seiner aktuellen psychischen Verfasstheit aktiv teilzunehmen.

  • bereit sein, sich – mit Unterstützung – auf die für sie/ihn und ihre/seine Problemlage notwendigen therapeutischen Interventionen einzulassen.

  • Interesse an schulischer und beruflicher Integration zeigen, bzw. bereit sein, an tagesstrukturierenden, arbeitstherapeutischen Maßnahmen teilzunehmen.

Ausschlusskriterien

  • Das Vorliegen einer psychiatrischen Erkrankung, die einer klinischen Behandlung bedarf

  • Das Vorliegen einer psychiatrischen Erkrankung, die einer Teilhabe am Gruppenleben im Weg steht oder die vorwiegend medizinisch-psychiatrischer Behandlung bedarf.

  • Das Vorliegen einer primären Abhängigkeitserkrankung

  • Sehr hoher Kriminalisierungsgrad bzw. Gewaltproblematik insbesondere in Hinblick Fremdgefährdung.

  • Fehlende Eigenmotivation

  • Akute Suizidalität

  • Schwere geistige Behinderung

  • Körperliche Behinderung aufgrund derer die Gemeinschaftsräume im ersten Stockwerk über die Treppe nicht erreicht werden können